Mittwoch, 23. Dezember 2015

Mentale Zeitreisen: Ein rein menschliches Phänomen

Mentale Zeitreisen: Ein rein menschliches Phänomen



Wer in die Zukunft blickt, muss die Vergangenheit kennen
Episodisches Gedächtnis ist nur eine Komponente bei mentalen Zeitreisen




Ist es alleine Menschen möglich, sich an persönlich Erlebtes zu erinnern und in mentalen Zeitreisen die Vergangenheit, aber auch die Zukunft durchzuspielen? 

Oder besitzen auch Tiere diese Fähigkeit? 

Bis zu einem gewissen Grad ja, meinen drei Wissenschaftler, die diese schon lange währende Diskussion mit einem neuen theoretischen Modell bereichern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie in der Zeitschrift „Neuroscience and Behavioral Reviews“.


Episodisches Gedächtnis ist eine Komponente von mentalen Zeitreisen

Das Modell der drei Wissenschaftler Prof. Markus Werning, Prof. Sen Cheng (beide Mercator Forschergruppe „Strukturen des Gedächtnisses“ der RUB) und Prof. Thomas Suddendorf (University of Queensland) unterscheidet sich von bisherigen Erklärungsansätzen vor allem in einem Punkt: 

Es setzt mentale Zeitreisen und das episodische Gedächtnis in ein neues Verhältnis zueinander. 

Dabei gehen die Forscher davon aus, dass mentale Zeitreisen sich aus verschiedenen Komponenten zusammensetzen. 

„Komponente eins sind Erinnerungsspuren aus dem episodischen Gedächtnis. Damit meinen wir ziemlich genaue Repräsentationen von persönlich erlebten Episoden, wobei jede Spur ein ganz bestimmtes Erlebnis repräsentiert, also sehr spezifisch ist“, erklärt Prof. Sen Cheng. 

Komponente zwei sei die Fähigkeit, mental Szenarien zu konstruieren, womit sie dynamische Repräsentationen von vergangenen oder erwarteten Situationen meinen, die nicht isoliert sind, sondern in größere Kontexte eingebunden und reflektiert werden können.


 Verlegt man zum Beispiel seinen Schlüssel, geht man in Gedanken Orte und Situationen ab, in denen man den Schlüssel noch hatte. Die vergangene Situation kann gedanklich aber mit anderen Erfahrungen und Informationen verknüpft werden, ein Szenario entsteht. 

Die Frage, ob und, wenn ja wie, die Konstruktion von mentalen Szenarien mit einer besonderen, „autonoetischen“ Form des Bewusstseins einhergeht, ist vor allem aus philosophischer Sicht interessant und wird von den Autoren anhand mehrerer Optionen ergebnisoffen diskutiert.

Keine eindeutigen Hinweise auf vorausschauendes Verhalten bei Tieren gefunden



Bei der Beantwortung der Frage, ob auch Tiere zu mentalen Zeitreisen fähig sind, setzten sich die Forscher mit bereits publizierten Experimentalstudien auseinander und adaptierten deren Ergebnisse auf ihr Modell. Das Fazit: „Einige Tiere scheinen in der Tat über ein episodisches Gedächtnis zu verfügen. 

Es gibt aber keine Hinweise darauf, dass sie, wie der Mensch, in der Lage wären, verschiedene Zukunftsszenarien zu konstruieren, zu reflektieren und miteinander zu vergleichen. 

Wir glauben daher nicht, dass Tiere mentale Zeitreisen machen können“, sagt Prof. Sen Cheng. So könne zum Beispiel die Fähigkeit von Eichhörnchen, bereits im Herbst Futtervorräte für den Winter anzulegen, nicht als vorausschauendes Handeln interpretiert werden, sondern als eine angeborene Verhaltensform. 

„Das Eichhörnchen würde auch dann Futter sammeln, wenn es sein Leben lang im Winter gefüttert worden wäre“, so Cheng.

Forschung über Fachgrenzen hinaus

Als Professoren der interdisziplinären Mercator Forschergruppe „Strukturen des Gedächtnisses“ der Ruhr-Universität Bochum haben Prof. Sen Cheng und Prof. Markus Werning bereits in der Vergangenheit gute Erfahrung damit gemacht, bei der Erforschung des Gedächtnisses über ihre jeweiligen Fächergrenzen hinweg zu schauen. 

Für ihre aktuelle Studie konnten sie mit Prof. Thomas Suddendorf außerdem einen der Vorreiter bei der Erforschung von mentalen Vorgängen bei Tieren für ihre Studie gewinnen. Die drei Wissenschaftler kennen sich gut, Thomas Suddendorf war bereits zwei Monate lang als Senior Scientist in der Mercator Forschergruppe und dort auch als Redner bei der ECE Sommerschule „Gedächtnis und Geist“ vertreten.


Über die Mercator Forschergruppen


In einem gemeinsamen Projekt mit der Stiftung Mercator hat die Ruhr-Universität Bochum zwei Mercator Forschergruppen (Mercator Research Groups; MRG 1 und 2) eingerichtet. In jeder Gruppe bilden drei bis vier junge Professor/innen ein unabhängiges Forschungsteam. Jede Gruppe wird von erfahrenen Forscher/innen (Senior Scientists) begleitet. Die Führung der MRG liegt ausschließlich in den Händen der Professor/innen.




Titelaufnahme

Cheng S, Werning M and Suddendorf T (2016). Dissociating Memory Traces and Scenario Construction in Mental Time Travel. Neurosci. Biobehav. Rev., 60:82-89. doi: 10.1016/j.neubiorev.2015.11.011

Donnerstag, 17. Dezember 2015

„Physik, Metaphysik und die Entwicklung von Bewusstsein in Richtung einer ganzen Weltfamilie“.

Thomas Campbell  „Physik, Metaphysik und die Entwicklung von Bewusstsein in Richtung einer ganzen Weltfamilie“




Entsprechend dieser Theorie ist Bewusstsein (das erweiterte Bewusstseinssystem) die Quelle, der Kern, der Schöpfer von allem. Realitätsrahmen (wie unser Universum oder unsere Träume) werden durch Information erschaffen (Thomas Campbell).

Komplette Herleitung von Bewusstsein

Diese Herleitung beginnt mit zwei Annahmen und fährt dann fort, indem sie alle Eigenschaften, Begrenzungen, Bestandteile, Qualitäten und die Mechanik von Bewusstsein und der erweiterten Realität herleitet – was es ist, woher es kommt und wie es funktioniert. 

Die zwei Grundannahmen sind: 


Bewusstsein existiert so, wie wir es erfahren: 

als ein informationsbasiertes, sich seiner selbst bewussten und sich selbst modifizierendes System und dass Evolution existiert, so wie wir sie erfahren: als einen Prozess natürlicher Auslese – 
einen Prozess, der über die Zeit als sich selbst modifizierendes System dazu führt, seiner internen und externen Lebenswelt besser gerecht zu werden. 

Aus diesen Grundannahmen entfaltet sich der ganze Rest in logischer Folge. Wie sich herausstellt ist Bewusstsein fundamental und alles andere ist davon abgeleitet. 

Metaphysik (das ist die Ontologie, Epistemologie, Kosmologie und Theologie) und die Konzepte von Gott, Spiritualität, Liebe, Moral und freiem Willen – sowie der menschlichen Bestimmung und des Potentials – werden leicht als logische Konsequenz der „Meine Große Theorie von allem“ (engl. My Big TOE), als der Theorie vom Bewusstsein hergeleitet. 

Genauso wird, was noch überraschender ist, die moderne Physik ebenso als logische Konsequenz von Bewusstsein hergeleitet und dadurch Physik und Metaphysik vereint, als Untermenge eines einzigen übergeordneten Verständnisses von Realität. 

Viele der großen Probleme und Paradoxa der Physik und der Metaphysik werden einfach und vollständig durch die Anwendung dieser neuen Sichtweise gelöst.

Sie erklärt Ergebnisse, die von PEAR, dem Princeton Engineering Anomalies Research Labor, über die letzten Jahrzehnte gesammelt wurden. (Das PEAR Institut der Princeton University, New Jersey untersuchte mit wissenschaftlichen Methoden die mögliche Beeinflussung von zufälligen oder maschinengesteuerten Prozessen durch das menschliche Bewusstsein). 

Sie erklärt, wie der Placebo Effekt funktioniert, was vor dem Urknall war, das sich ausdehnende Universum, wie geistige Absicht die physische Realität beeinflussen kann, den Ursprung, die Natur und die Bestimmung von uns, sowie auch unseres Universums, was passiert wenn wir sterben, warum Lichtgeschwindigkeit konstant ist, auch wenn sich die Lichtquelle bewegt und warum Teilchen Wahrscheinlichkeitsverteilungen sind (was der Schlüssel zur Herleitung der Quantenmechanik ist). 

Die „Meine große Theorie von allem“ (engl. My Big TOE) Theorie erklärt warum und wie das Doppelspaltexperiment und die Quantenverschränkung funktionieren, wie und warum prekognitive Träume und Fernwahrnehmung funktionieren, sowie eine Menge anderer seit langem bestehender wissenschaftlicher Mysterien. Dieselbe große Theorie von allem, die ein besseres Verstehen der Physik bietet, liefert auch ein besseres Verständnis der Metaphysik. Vieles, was jetzt als paranormal angesehen wird, wird plötzlich einfach normal und man kann eine logische Grundlage erkennen, die der subjektiven und auch der objektiven Erfahrung zugrunde liegt. 

Neben all diesen oben genannten Themen erklärt und definiert die große Theorie von allem auch die Liebe, und warum Liebe die Antwort auf die dringlichsten Probleme der Menschheit ist. Sie erklärt auch was jedes Individuum tun kann, um Frieden, Zufriedenheit und Glück in seinem Leben zu finden. 

Sie beantwortet die Frage: was ist Spiritualität und wie entwickelt man sie? Viele Leser finden die große Theorie von allem lebensverändernd. Es ist ein Werk, das eher gelebt als gelesen werden sollte. Die „Meine große Theorie von allem“ (engl. My Big TOE) Theorie ist gerade dabei, bekannter zu werden. 

Es ist ein wissenschaftliches Modell, das Jedermann verstehen und persönlich anwenden kann. Das „Mein“ in „Meine große Theorie von allem“ ist nicht ein Ausdruck des Stolzes des Autors, sondern die Tatsache, dass in der subjektiven Welt des Bewusstseins, wenn etwas nicht ihre Erfahrung ist, es auch nicht ihre Wahrheit sein kann. Was hat das Ganze mit der „One World Family – Sei der Wandel“ zu tun? ALLES! 

Entsprechend dieser Theorie ist Bewusstsein (das erweiterte Bewusstseinssystem) die Quelle, der Kern, der Schöpfer von allem. Realitätsrahmen (wie unser Universum oder unsere Träume) werden durch Information erschaffen. 

Bewusstsein ist ein Informationssystem. Informationsysteme entwickeln sich, indem sie ihre Entropie senken (ihre sinnvollen Inhalte steigern). Und unser Universum ist eine computeranimierte virtuelle Realität – ein experimenteller Entropiereduzierungstrainer, um der Entwicklung von Bewusstsein zu dienen. Untermengen (oder Zellen) von Bewusstsein, sogenannte individualisierte Bewusstseinseinheiten (das bist Du und ich), entwickeln unser individuelle Untermenge an Bewusstsein (und helfen so das Ganze weiter zu entwickeln), indem sie innerhalb des Zusammenhanges unserer interaktiven Erfahrungen mit freiem Willen eine Wahl treffen und indem sie von den Rückmeldungen lernen, welche von den Ergebnissen dieser Wahl generiert werden. 

Die optimale Interaktion, um eine positive Evolution zu erreichen, ist kooperativ, mitfühlend und liebevoll. Liebe kümmert sich um andere, das Gegenteil ist Angst und diese ist selbstbezogen. Wir sind individualisierte Einheiten von Bewusstsein und interagieren innerhalb eines virtuellen Realitätsuniversums, um die Qualität unseres Bewusstseins zu entwickeln. Das ist unsere Bestimmung. 

Deshalb interagieren bewusste Entitäten wie wir innerhalb dieser virtuellen Realität. Wir sind hier in diesem Entropiereduzierungs-, Bewusstseinsentwicklungs-, virtuellem Realitätstrainer um Liebe zu werden, zu lernen wie man kooperiert, um Angst, Ego-Glaubenssätze und Erwartungen zu reduzieren und um die Entropie unseres Bewusstseins zu reduzieren, indem wir experimentell auf Basis des freien Willens aus dem begrenzten Satz unseres Entscheidungsspielraumes auswählen. 

Nun, aus der Perspektive einer übergeordneten Sichtweise, die gerade gezeichnet wurde und aus dem Verständnis, dass die Entwicklung von Bewusstsein unser grundsätzlicher Sinn ist, lassen Sie uns einen Blick auf die Muster unserer physischen und geistigen Entwicklung werfen: 

a) Stellen Sie sich zuerst eine biologische Zelle vor - sehr eingeschränkte Wahlmöglichkeiten und dadurch sehr beschränkt in ihrer Entwicklung. Eine der sinnvollsten Dinge, die sie machen kann ist, sich in zwei zu teilen und dadurch eine größere Ansammlung einzelner Zellen zu schaffen, mit denen sie interagieren kann. Die Frage ist: was macht eine optimale Interaktion aus? Die Antwort: zusammenkommen und einen mehrzelligen Organismus formen, eine kooperative, interaktive Struktur, welche die Komplexität, Effizienz und das Potential des Systems erhöht und die Entropie des Systems senkt. Um einen mehrzelligen Organismus zu erschaffen mussten die Zellen sich dazu entwickeln zu kooperieren, um dadurch ein größeres, effizienteres System, oder anders gesagt, ein effizienteres Wesen zu schaffen (das System wird zum Wesen, wenn es seinen eigenen, einzigartigen, endlichen Entscheidungsrahmen entwickelt). 

b) Als Nächstes stellen Sie sich bitte eine Spezialisierung der Zellen vor, wo kooperierende Gruppen von multiplen Zellstrukturen zu Organen innerhalb eines größeren, effizienteren, fähigeren Wesens mit niedrigerer Entropie wurden. c) Stellen sie sich bitte nun vor, dass diese kooperativen, vielzelligen, spezialisierten Strukturen zu Fischen, Fröschen, Hunden und Menschen werden. Sehen sie den Trend? Sehen sie das sich wiederholende Prozessfraktal als Wesen dieser Realität? Auf jeder Stufe unserer Evolution entwickeln die fähigsten individuellen Player die Qualität ihrer Interaktion mit anderen bis zu dem Punkt, an dem sie einen größeren, komplexeren Organismus mit niedrigerer Entropie formen. 

Dann – auf ein Neues – entwickelt der komplexere Organismus mit niedrigerer Entropie seine Stufe der Interaktion weiter, um schließlich eine noch weiter entwickelte Entität zu schaffen, die mit Anderen seiner Art auf einem nächsten höheren Level der sozialen Organisation interagiert – was wieder zu einem Teil von etwas mit noch größerem Potential und niedrigerer Entropie, als die seiner einzelnen Mitglieder, wird. Sehen Sie nun den Weg, den unsere physische Evolution uns im Dienste der Bewusstseinsentwicklung vorgegeben hat? Besitzen Sie genügend Selbstüberschätzung um zu glauben, nicht Teil dieses Musters zu sein? 

Es ist klar, die Aufgabe, die der Menschheit gesetzt wurde, ist eine kooperativere, fürsorglichere und mitfühlendere Interaktion mit sich selbst, mit anderen Spezies und mit der Erde selbst zu entwickeln, um ein größeres effizienteres System zu werden – die One World Family! Das ist nicht einfach nur Wunschdenken. Ich habe heute nicht die Zeit, die logische Herleitung zu erklären, aber das Konzept der One World Family ist die logische Konsequenz einer höheren Stufe, einer vollständigeren Physik eines übergeordneten Modells von Realität und Bewusstsein, welche unser gegenwärtiges kleines Bild der Physik und Realität subsumiert. 

Kooperation und Fürsorge erzeugt Synergien. Sie schaffen etwas Größeres, als die Summe seiner Teile. Kooperation beinhaltet bestimmte Einschränkungen, aber diese Beschränkungen werden nie den kooperierenden Individuen auferlegt. 

Manche meinen auf Basis ihrer Ängste und Glaubenssätze, dass Kooperation notwendigerweise persönliche Freiheit einschränkt. Stattdessen wird ein Überfluss an neuen Möglichkeiten und neuen Dimensionen auf der persönlichen Ebene generiert, die eine nützlichere, gewinnbringendere Erfahrung für alle ist. Effizienz, Werte und Funktionalität werden sowohl für die Individuen, als auch für das kooperative Ganze optimiert. 

Was ist dieser fundamentale Antrieb, dieser Drang einer Kooperative, füreinander zu sorgen und zusammen zu kommen? Es repräsentiert einen Vektor des evolutionären Fortschrittes innerhalb eines sich entwickelnden Bewusstseinssystems – wir fühlen es als einen angeborenen Impuls, sich weg zu bewegen von einer beschränkten, wettbewerbsgeprägten Existenz zu einer freieren, erweiterten, kooperativen Existenz. Von einer Selbstbezogenheit hin zu einer auf andere bezogenen Lebensweise, die sich wegbewegt von Angst, EgoGlauben und Erwartungen hin zu einer liebevollen Lebensweise. 
Dieser Prozess wurde spirituelles Wachstum,  die Steigerung der Qualität (oder Senkung der Entropie) des Bewusstseins und erwachsen werden genannt. 

Die erweiterte Sichtweise innerhalb der erweiterten Realität des Bewusstseins drückt unsere Einheit mit allen Wesen innerhalb des größeren Bewusstseinssystems aus. In menschlicher Terminologie ist „auf andere bezogen“ die definierende Charakteristik von Liebe. 

Jede Zelle (und hier verwende ich ein erweitertes, allgemeineres Konzept des Wortes Zelle, das Dich und mich beinhaltet) ist ein freier Vertreter innerhalb seines Entscheidungsrahmens und dieser Entscheidungsrahmen wächst mit Kooperation. Jede Zelle macht was sie macht, weil sie wählt was sie tut, nicht weil sie dazu gezwungen wurde. 

In einem kooperativen System wird keine Zelle dazu gezwungen, eine bestimmte Wahl zu treffen. Jeder individuelle Teilnehmer einer Gruppe hat immer seinen freien Willen, um zwischen den Möglichkeiten zu wählen, die innerhalb seines  erweiterten  Entscheidungsspielraumes liegen. 

Leider finden es die meisten von uns nahezu unmöglich, sich einen sozialen Zustand der Kooperation, des Mitgefühls und der Liebe vorzustellen. Wir können uns nur eine wettbewerbsgeprägte, individuelle Freiheit vorstellen, die sich durch Mangel und Konflikte definiert, welche Kategorien unserer Angst und unseres Ego sind. Warum? Weil wir uns und unsere Beziehungen in Kategorien unserer Angst und unseres Egos definieren. Menschen haben Angst, gezwungen, genötigt oder unterdrückt zu werden, weil Macht, Nötigung und Druck (Manipulation und aufgezwungene äußere Anforderungen aller Art) alles ist, was wir kennen, und was noch schlimmer ist, dies alles ist ein großer Teil dessen, was und wer wir sind. 
Angst wird dann notwendigerweise der Antrieb von Dir und Deiner Realität, wenn Du nicht innerhalb einer Gemeinschaft interagierst, die kooperiert, fürsorglich und liebevoll ist. Angst zerfrisst Vertrauen.  Ohne Vertrauen ist Zusammenarbeit unmöglich. Ohne Kooperation stehen wir in unserer Angst alleine da. Wenn biologische Zellen aufhören zu kooperieren, wenn sie nicht effizient zusammenarbeiten oder wenn von außen in sie eingedrungen wird oder sie in andere eindringen nennen wir das Krankheit. Wenn biologische Zellen gierig werden, oder ihre eigenen nicht kooperativen Imperien innerhalb eines kooperativen Körpers bilden, oder wenn sie mehr verbrauchen als sie beitragen, dann nennen wir das Krebs. 

Das selbe kann auf „Menschenzellen“ innerhalb unserer sozialen Systeme angewendet werden. Wir müssen erwachsen werden um unser Bewusstsein zu entwickeln, um die „Zellen“ innerhalb eines kooperativen, fürsorglichen, mitfühlenden, harmonischen Organismus zu werden der schließlich unsere evolutionäre Bestimmung werden wird. Die Bakterien, dann primitive mehrzellige Wesen, dann die komplexen Kreaturen mit spezialisierten Organen, brauchten etwa eine Milliarde Jahre zufälliger Mutationen und Versuch und Irrtum der natürlichen Auslese um ihre Entropie zu reduzieren, ihre Effizienz zu verbessern und sich zu erfolgreicheren Stufen der Kooperation zu entwickeln. Es war ein sehr langsamer Prozess. 

Weil Menschen viel schlauer und bewusster als Bakterien oder Amöben sind. Müssen wir nicht auf zufällige Mutationen warten. Stattdessen können wir denken und planen und unsere Zukunft kreieren. Und als Ergebnis beginnen wir, nach nur ein paar Millionen Jahren, immer mehr Symposien und Konferenzen wie diese zu erleben und kooperative mitfühlende Projekte (so wie sie heute diskutiert werden) die darauf abzielen eine globale und individuelle Kooperation, Fürsorge und Mitgefühl zu unterstützen. Das ist die gute Nachricht. 

Ich glaube dass wir als Spezies beginnen unsere evolutionären Notwendigkeiten aufzugreifen, dass wir beginnen unsere Aufgabe zu verstehen und schließlich ein paar unsichere Schritte in Richtung der Verwirklichung unserer evolutionären Bestimmung eine One World Family zu werden unternehmen. 

Was sie heute sehen ist der Beweis, dass sie lange erwartete und wohl unvermeidbare Entwicklung der Menschheit in eine One World Family lebt und dass es ihr gut geht, sie an Dynamik gewinnt und dass es eine große Menge an Unterstützern so wie Sie gibt. 

Es ist eine Tatsache, dass jede signifikante Veränderung auf der individuellen Ebene verwirklicht werden muss. Was können also sie als Individuum tun um diese umfassende evolutionäre Metamorphose zu verwirklichen? 

Wie können sie von einem Teil des Problems zu einem Teil der Lösung werden? Gandhi hat das am besten gesagt: „Sei der Wandel den du in der Welt sehen möchtest. 


Quelle:

My Big TOE Thomas Campbell (Autor), Thomas Hasenberger (Übersetzer) Verlag: Monsenstein und Vannerdat Sprache: Deutsch ISBN-10: 3869916923 ISBN-13: 978-3869

http://www.my-big-toe.com/